Hier möchten wir Ihnen ein paar Fotos,

Berichte aus unseren Pflegestellen und Geschichten zum Schmunzeln zeigen.

Viel Spaß beim gucken ;o)

Dexter war das nicht!
Unentschieden:
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Käthe frisch gedüngt:
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goldener Herbst
nein, es ist keine Kuh - aber um welchen unserer Hunde handelt es sich?

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hier muss irgendwo ein Schatz vergraben sein, gleich hab' ich ihn ....
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klarer Fall von zu viel Haut:
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Huch, wat'n hier passiert, Oo:
oder auch: der Supergau

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Au, mein Rücken! Geh da ru
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´wir sind dann schon mal Vorwärmen' :)
oder einfach nur: Siesta
Grunos Kolumne – von Hund zu Hund
Nachhaltiges Wirtschaften

Hallo alle Fellnasen,

Alle sprechen ja von nachhaltigem Wirtschaften. Also ich bin ja ein Freund der Tat, als ehemaliger Straßenköter habe ich so etwas, wie nachhaltiges Wirtschaften noch richtig gelernt, und ich versuche konsequent danach zu handeln. Es liegt ja so viel auf der Straße herum und vergammelt: Brot zum Beispiel oder Obst, im Sommer auch Eishörnchen, hier ein Tipp: Schaut mal öfters mal in Kinderwagen nach, da liegen immer Kekse drin! Blöde ist nur, wenn ein Kind gerade darinsitzt, gibt maximal Ärger! Und geht bloß nicht darauf ein, wenn eine solche Göre euch ihren Lolly hinstreckt, ist ’ne Falle! Am besten überheblich ignorieren.

Ich habe neulich sogar ein komplettes Dürüm gefunden (hmm, lecker) – und was sagt mein Mensch? ‚Aus’ und ‚Schluss’! Ok, es war in Alufolie verpackt, aber die hätte mir ein freundlicher Mensch ja auch abmachen können, wenn er mir schon nicht zutraut, Dinge ordnungsgemäß auszupacken. Also, ich durfte meinen Fund nicht genießen, angeblich wegen der darin enthaltenen Zwiebeln, zu salzig und wegen des deshalb zu erwartenden Durchfalls – ja mein Gott, Menschen haben sich aber auch manchmal, dann gehe ich halt ein mal mehr raus. Was glaubt ihr, wie schnell mein Langschläfer aus dem Bett ist, wenn ich ihm nachts um 3:00 Uhr signalisiere, dass ich mal raus muss.

Neulich ging durch die Presse, dass die Deutschen im Jahr 20 Millionen Tonnen Lebensmittel wegschmeißen - aber leider nicht auf die Straße. Ich wüsste ja eine effektive Abhilfe für diesen unerträglichen Missstand. Hier meine Forderung:

Freier Zugang für alle Hunde zu den Kühlschränken!

Ich habe vor, eine Petition dieses Inhaltes an die Bundesverbraucherministerin zu senden. Wer diese unterstützen möchte, ganz einfach Pfote auf den Scanner legen, ein Bild davon machen und dieses an den Verein senden. Bitte unterstützt diesen Aufruf zahlreich, denn wir haben eine mächtige Hundefuttermittelindustrie gegen uns.

Und dann waren wir neulich bei Oma, und was sehe ich da? Sie schneidet die verschimmelte Kante vom Brot weg und isst den Rest. Mein Mensch hat auch mit ihr gemeckert, und was sagt die alte Dame?: „Ich weiß, aber ich kann nicht anders.“ ‚Das merke ich mir’, dachte ich. Ich also, bei der nächsten Gelegenheit – da lag ein tolles Leberwurstbrötchen mit Senf und Gurke(!) auf der Straße – zuerst verschlungen und dann ganz lieb zu meinem Menschen zurück, meinen treuesten Hundeblick aufgesetzt und intensiv gedacht: ‚Ich weiß, aber ich kann nicht anders’. Hat aber nicht so richtig funktioniert, mit der Telepathie. Mein Mensch war nicht begeistert, hat aber wenigstens nichts dazu gesagt, warum auch, es wäre ja ohnehin zu spät gewesen. In der Regel muss ich danach an der Leine laufen, aber da habe ich die Technik ‚Staubsauger’ entwickelt. Einfach mit der Nase einen Zentimeter über dem Boden bleiben, interessante Dinge ohne stehen zu bleiben aufnehmen (stehen bleiben erweckt Misstrauen!), das Objekt der Begierde mindestens 20 m im Maul tragen und erst dann ganz vorsichtig anfangen zu kauen – und unbedingt Schmatzen vermeiden.

Normalerweise gibt mir mein Mensch ja nichts von seinem Essen ab, aber neulich ist es doch passiert, vielleicht war ja ein hoher Fest- und Feiertag und er war in Geberlaune. Wir also beim Spaziergang, und plötzlich wird mein Mensch grün im Gesicht, beugt sich vor und schenkt mir seinen Mageninhalt. Na, ich habe mich nicht lange bitten lassen – Menschenessen, lecker gewürzt, vorverdaut und auch noch körperwarm. Toll!

Auch andere Tiere hinterlassen so viel Brauchbares. Pferde zum Beispiel und Schafe, also ich bin dann nicht mehr zu sprechen. Aber auch Artgenossen verdauen vielfach nur unvollständig. Also, in bestimmten Hundehaufen ist noch so viel Verwertbares drin, das kann man unmöglich umkommen lassen. Man erntet zwar ein empörtes ‚Pfui!!’, ‚Igitt!’ oder sonst was, aber man kann ruhig weiterfressen, kein Mensch wird Dir das wegnehmen. Ich weiß gar nicht, was die Menschen dagegen haben, immerhin ist das nachhaltiges Wirtschaften in Reinform, das wir da von unseren Vorvätern geerbt haben. Als wir neulich beim Spaziergang meinen Kumpel ‚Carlos’ getroffen haben, hat er gerade einen herrlichen Kot abgesetzt, ich also sofort zu seiner Kackstelle und mir ein paar leckere Bissen gesichert – bei ihm gab es am Vortag richtiges Fleisch. Dabei bin ich aber wohl doch zu tief unter seinen Hintern gekrochen, jedenfalls ist ein Klecks auf meiner Nase gelandet. Am Abend wollte mein Mensch nicht mit mir kuscheln. Zu dem Zweck, ihn gnädig zu stimmen, habe ich versucht ihm über Ohr und Mundwinkel zu lecken, na, da war was los – völlig hysterische Reaktion. Menschen sind einfach nur launisch. Na, hilft nichts, ich habe mich verzogen und gewartet, bis sein Anfall vorüber war.

Und dann passierte etwas, das meine Meinung von Menschen doch nachhaltig erschüttert hat. Wir waren im Kiez unterwegs, und ich musste mal dringend einen Haufen ausnahmsweise auf den Gehweg absetzen. Und was sah ich, als ich mich umdrehte? Mein Mensch, Tüte aus der Tasche und sich meine Hinterlassenschaften angeeignet. Kann mir keiner erzählen, dass er die Tüte weggeschmissen hat. Warum sollte ein homo sapiens, der angeblich das schlaueste Tier auf der Erde ist, etwas, was schon weggeschmissen ist, aufheben, nur um es wieder wegzuschmeißen? Nein, das Märchen kann er jemand anderem erzählen. Ich bin sicher, er hat es ..... Oder ist jemand von Euch anderer Meinung?

Mein Urteil über Menschen steht jedenfalls fest: Scheinheilige Bande.

Bis bald, Euer Gruno
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